Vernier Leitfähigkeitssensor zum Einsatz im Unterricht
Der Vernier Leitfähigkeitssensor ist ein zuverlässiges Messinstrument zur Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit und des Ionengehalts in wässrigen Lösungen. Er eignet sich ideal für den Einsatz im Sekundarunterricht in den Fächern Chemie, Biologie und Umweltwissenschaften.
Der Vernier Leitfähigkeitssensor verfügt über ein robustes ABS-Gehäuse und parallele Grafit-Elektroden, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind. Mit einem kompakten Durchmesser von 12 mm und einer Länge von 150 mm ist der Sensor leicht zu handhaben. In Kombination mit Vernier Datenerfassungs-Hardware und Software lassen sich die Messwerte zuverlässig aufnehmen und auswerten.
Die Sonde bietet hohe Messgenauigkeit mit einer werkseitigen Kalibrierung von ±8 % im niedrigen, ±3 % im mittleren und ±4 % im hohen Messbereich. Für anspruchsvollere Anwendungen unterstützt sie eine benutzerdefinierte Kalibrierung mit einer Genauigkeit von ±2 % über alle Messbereiche. Eine schnelle Reaktionszeit ermöglicht 98 % des Messwerts innerhalb von 5 Sekunden.
Dank der automatischen Temperaturkompensation bleiben die Messungen im Bereich von 5 bis 35 °C präzise, während der Sensor selbst in einem Temperaturbereich von 0 bis 80 °C sicher eingesetzt werden kann.
Didaktischer Einsatz im Unterricht
Physik
Der Vernier Leitfähigkeitssensor ermöglicht Messungen der elektrischen Leitfähigkeit von Lösungen und macht den Zusammenhang zwischen Ionenbewegung und elektrischem Stromfluss anschaulich. Schüler/-innen untersuchen, wie Konzentration und Art gelöster Stoffe die Leitfähigkeit beeinflussen.
Chemie
Im chemischen Kontext eignet sich der Sensor zur Analyse von Elektrolytlösungen, Dissoziationsprozessen und ionischen Reaktionen. Schüler/-innen messen Leitfähigkeitsänderungen bei Verdünnung, Reaktionen in Lösung oder Titrationen und analysieren den Verlauf chemischer Prozesse anhand von Messdaten.
Biologie und Ökologie
In biologischen und ökologischen Anwendungen wird der Leitfähigkeitssensor zur Bewertung der Wasserqualität eingesetzt. Messungen von Süß-, Brack- und Salzwasser ermöglichen Rückschlüsse auf Ionengehalt, Nährstoffeinträge und Umweltbedingungen. Feldmessungen fördern das Verständnis für ökologische Zusammenhänge in Gewässern.
- Analytische Chemie
- Biologie
- Biotechnologie
- Chemie
- Chemie für Fortgeschrittene / Hochschulchemie
- Geowissenschaften / Erdkunde
- Umweltwissenschaften
- Allgemeine Chemie
- Naturwissenschaften / Physikalische Wissenschaften
- Wasserqualität / Gewässerkunde
Messbereiche
- Niedriger Messbereich: 0 bis 200 μS/cm (0 bis 100 mg/L TDS)
- Mittlerer Messbereich: 0 bis 2000 μS/cm (0 bis 1000 mg/L TDS)
- Hoher Messbereich: 0 bis 20.000 μS/cm (0 bis 10.000 mg/L TDS)
Typische Auflösung
- iedriger Messbereich: 0,1 μS/cm (0,05 mg/L TDS)
- Mittlerer Messbereich: 1 μS/cm (0,5 mg/L TDS)
- Hoher Messbereich 10 μS/cm (5 mg/L TDS)
Genauigkeit bei Verwendung der Werkskalibrierung
- ±8% des Vollausschlags des Messwerts für den niedrigen Messbereich
- ±3% des Vollausschlags des Messwertes für den mittleren Messbereich
- ±4% des Vollausschlags des Messwertes für den hohen *Messbereich
- Genauigkeit bei individueller Kalibrierung
- ±2% des Vollausschlags der Messwerte für jeden Messbereich
Ansprechzeit
- 8% des Messwerts im Vollausschlag in 5 Sekunden
- 100% des Messwerts im Vollausschlag in 15 Sekunden
- Temperaturkompensation: automatisch von 5 bis 35 °C
- Temperaturbereich (kann eingestellt werden): 0 bis 80 °C
- Zellenkonstante: 1,0 cm-1
- Fühler: ABS-Gehäuse, parallele Kohlenstoff-(Graphite)-Elektroden
Abmessungen (Fühler)
- Außendurchmesser: 12 mm
- Länge: 150 mm
1 x Vernier Leitfähigkeitsensor
1 x Natriumchlorid-Standardlösung, 1 000 µS/cm, 90 ml