- Auflage 2026, 436 Seiten, zahlr. Abb., 4-fbg., 17 x 24 cm, broschiert
In seiner Rolle beim Leiten der Produktionsprozesse wird der Mensch immer mehr von digitalen Geräten unterstützt. Die Geräte gewinnen die nötigen Informationen direkt aus dem technologischen Prozess, verarbeiten sie und wirken selbsttätig auf den Prozess ein. Die technischen Komponenten sind dabei elektronisch vernetzt, tauschen ihre Daten in den Netzwerken aus und treffen Entscheidungen zur Beeinflussung der Prozesse. Das Entwicklungsziel für die vernetzte und intelligente Leitung der Produktionsprozesse wird mit dem Begriff Industrie 4.0 charakterisiert.
Die zunehmend selbsttätige Arbeitsweise der technischen Komponenten, ihre partielle Lernfähigkeit und Intelligenz, erfordern vom Menschen ein immer tieferes Verständnis für deren Wirkungsweisen. Das vorliegende Buch „Prozessleittechnik in Chemieanlagen“ hat das Anliegen, Auszubildende, Teilnehmende an Weiterbildungen, Studierende sowie Praktiker im Bereich der stoffwandelnden Industrie, speziell der chemischen Industrie, in verständlicher Form mit den Grundlagen der Prozessleittechnik vertraut zu machen.
In der 7. Auflage erfolgte eine Aktualisierung, insbesondere vieler Bilder zur modernen Gerätetechnik, sowie eine Abstimmung auf die aktuelle Normung. Die neue Auflage verfolgt unverändert das Ziel, vorrangig elementares Grundlagenwissen zu vermitteln.
Die Autoren legten besonderen Wert auf eine praxisorientierte Darstellung der Fakten und Zusammenhänge und beschränken sich bei der Darstellung wissenschaftlicher Hintergründe auf das unbedingt Notwendige. Durch die enthaltenen Beispiele werden die Leserinnen und Leser in die Lage versetzt, ihre Kenntnisse selbstständig zu vertiefen und zu erweitern. Das Buch ist als unterrichtsbegleitendes Lehrmaterial ebenso geeignet wie für das Selbststudium.
Inhaltliche Schwerpunkte: Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen die Mess- und Regelungsprinzipien, Stellorgane, Steuerungsvorgänge bei Batchprozessen sowie Aufbau und Funktion von digitalen Prozessleitsystemen. Die Leserinnen und Leser werden mit den Arbeitsprinzipien beim Konfigurieren und bei der Fehlersuche in Prozessleitsystemen vertraut gemacht und erhalten einen Einblick in die Aspekte des Entwicklungsziels Industrie 4.0.
Zielgruppen:
- Ausbildungsgänge zum Chemikant/Chemikantin, Pharmakant/Pharmakantin, Elektroniker/Elektronikerin Automatisierungstechnik, Chemielaborant/Chemielaborantin, Lacklaborant/Lacklaborantin sowie Biologielaborant/Biologielaborantin
- Weiterbildungsgänge geprüfter Industriemeister/Industriemeisterin und staatlich geprüfter Techniker/Technikerin der Fachrichtung Chemie bzw. Elektrotechnik
- Studium der Chemischen Technologie, der Verfahrenstechnik, der Umwelttechnik und der Biotechnik
- Selbststudium von Beschäftigten in den Bereichen der stoffwandelnden Industrie
Marina Böckelmann, Henry Winter