ABS auf Motorrad-Basis
Schulungsstand

Art.-Nr.: 13501

14.167,00 € netto**

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Der Schulungsstand ABS beinhaltet die komplette Sensorik und Aktorik eines Motorrad Anti-Blockier-Systems. Er demonstriert die Wirkung von ABS-, Regelfunktionen bei verschiedenen Fahrsituationen und zeigt insbesondere die mögliche Regelung bei starken Bremsen mit Blockierneigung und auf eingeschränkt oder nicht haftfähigem Fahrbahnbelag (Laub, Nässe, Sand, Rollsplitt usw.). Primäres Ziel des ABS ist nicht die Verkürzung des Bremsweges, sondern insbesondere die Verminderung der Sturzgefahr durch ein blockierendes Vorderrad. Dies geschieht oft durch Überbremsen der Räder bei Schräglage. Wenn das ABS regelnd eingreift, spürt das der Fahrer an einem leichten pulsieren im Hand- und Fußbremshebel.

Zur Herbeiführung dieser instabilen Fahrzustände am Schulungsstand, verfügt das als Simulation aufgebaute Vorder- und Hinterrad über je einen Potenziometer, mit der sich die Reibwerte (Haftreibung) unabhängig voneinander verändern lässt. Anhand der Sensordaten, einem drehzahlvergleich zwischen Vorder- und Hinterrad sowie den motorradspezifischen Parametern, errechnet das ABS Steuergerät die erforderliche physikalische Bremskraft bei Blockierneigung.

Über interne Elektromotoren werden wird die Vorder- und Hinterradsimulation angetrieben. Die vom ABS Steuergerät benötigte Umdrehungsgeschwindigkeiten von Vorder- und Hinterrad werden nicht simuliert, sondern an den Rädern originalgetreu über Raddrehzahlsensoren erzeugt.

Zur Veranschaulichung der eingesteuerten hydraulischen Drücke verfügt jeder Bremskreis am jeweiligen Rad über eine Druckanzeige. Alle verfügbaren Sensor- und Schaltsignale sind über 4mm Sicherheitsmessbuchsen messbar auf der Frontplatte herausgeführt. Die mit Digitaldruck versehene Frontplatte ist mit einer speziellen Folie kaschiert und bietet die Möglichkeit, mit wasserlöslichen Folienstiften darauf zu schreiben.

An der herstellerspezifischen Diagnose-Schnittstelle besteht die Möglichkeit, handelsübliche Werkstatt-Tester anzuschließen. Reale Werkstattsituationen werden über eine elektronische Fehlerschaltung mit 15 möglichen Fehlern erzeugt. Sie stellen den Auszubildenden vor jeweils neue Betriebssituationen.

Zum Leistungsumfang gehören Netzteil, Fehlerschaltung, Anschluss für Übungsmessplatz-Modul, das Handbuch und der Schaltplan. Das Handbuch wird als PDF-dokument geliefert.

Kraftfahrzeugmechatroniker:

  • Lernfeld 8: Schäden an Fahrwerks- und Bremssystemen instand setzen

Kraftfahrzeugmechatroniker - Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik:

  • Lernfeld 11M: Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme Diagnostizieren und instandsetzen
  • Arbeiten mit Wartungsplänen, Schaltplänen und Schaltzeichen
  • Analysieren von Funktionen und Funktionszusammenhängen
  • Bestimmen von Informations- und Signalverläufen
  • Unterscheiden von geeigneten Prüf- und Messgeräten für die Messung physikalischer Größen (Multimeter, Oszilloskop, Strommesszange, Manometer, Durchflussmessgeräte) und Prüfmethoden.
  • Beurteilen der Signale von Sensoren und Aktoren auf ihre Plausibilität.
  • Messen, Beurteilen und Auswerten von elektrischen Größen und Signalen
  • Erkennen der Zusammenhänge und Abhängigkeiten relevanter Steuerungs- und Regelungssyteme
  • Auswertung der Ergebnisse der Eigendiagnose an elektronischen Fahrwerks- und Bremsregulierungssysteme (Messwerteblöcke, Stellglieddiagnose, Adaptionswerte) und durch messtechnische Erfassung
  • Identifizieren der Fahrzeugausstattung (Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme) mit Hilfe von elektronischen Informationssystemen
  • Anwendung von Diagnosesystemen und von herstellerspezifischen Diagnosekonzepten
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