Zum Einsatz kommt die SSC 4.0 von Christiani

Vier sehr engagierte Lehrer einer Berufsschule aus Luxemburg waren zu Gast bei Christiani, um aus erster Hand zu erfahren, wie man Funktionsbaugruppen aus der Reihe modulares Mechatronik System von Christiani montiert. Zusammen mit ihren Schülern wollen sie eine komplette Automatisierungsanlage bauen. An dieser Anlagen sollen später Lerninhalte der Automatisierungstechnik und Technologien der Industrie 4.0 vermittelt werden.

Das Lycée Guillaume Kroll ist eine Berufsschule im Luxemburgischen Esch-sur-Alzette. Für die Ausbildung in den Bereichen Mechatronik und Automatisierungstechnik suchten die dortigen Lehrer nach einer Lösung, mit der sie sowohl die Montage von Baugruppen als auch den Betrieb einer Automatisierungsanlage schulen könnten. Bei Christiani fanden sie genau, wonach sie suchten: die neue Anlage Sorting System Compact 4.0 (SSC 4.0) auf Basis des modularen Mechatronik System mMS.

Schulung von Technologien der Industrie 4.0

Das SSC 4.0 ist eine kompakte, modulare und sehr transparente Automatisierungslösung. Die Baugruppen und Steuerungen der Anlage sind offen zugänglich. Sie können mit wenigen Handgriffen demontiert und auch einzeln verwendet werden. Der Zusatz 4.0 ist bei der Anlage Programm: Mittels Dashboard, einem Manufacturing Execution System zur Auftragseinplanung, WLAN und einem MySQL-Server zur Datenspeicherung ist die Anlage auch für die vernetzte Produktion, kollaboratives Arbeiten und andere Technologien der Industrie 4.0 beziehungsweise Internet of Things (IoT) einsetzbar. Genau darin liegt auch der besondere Vorteil der Lösung von Christiani für die Berufsschule in Luxemburg.

Modular von der einzelnen Baugruppe bis zur Anlage

Zur modernen IoT-tauglichen Ausstattung der Anlage kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Der modulare Aufbau der Anlage ermöglicht es, alle Baugruppen selbst zu fertigen und zur Anlage zu montieren. Die einzelnen Bauteile zu jeder Funktionsbaugruppe werden von Christiani in kompletten Montagesätzen geliefert. Eine Anleitung mit allen Informationen, Stücklisten, E-Plänen, Videos und vielem mehr, befindet sich in der digitalen Mediathek.

Das modulare Mechatronik System von Christiani ist am Lycée Guillaume Kroll kein Unbekannter: Schon seit einigen Jahren ist an der Schule eine Schulungsanlage auf Basis des mMS erfolgreich im Einsatz.

Auch aufgrund der positiven Erfahrungen mit diesem Vorgängermodell entschied man sich ein weiteres Mal für das flexible System von Christiani. Die Schüler der Berufsschule haben unter Anleitung der Lehrer bereits mit der Montage der Baugruppen begonnen. Diese werden verdrahtet, verschlaucht und auf das Trägergestell montiert. Nach Abschluss der mechatronischen Arbeiten geht es an die Programmierung der Steuerung. Die Fachleute von Christiani stehen den Lehrern bei der Projektdurchführung zur Seite. Sobald die Anlage betriebsbereit ist, erfolgt erneut eine Schulung zum Einsatz der Anlage und vor allem zur Nutzung des Dashboards.

Guillaume Kroll, Erfinder der Titan-Herstellung

Guillaume Kroll war der wohl bekannteste Bürger der Stadt Esch-sur-Alzette in Luxemburg. Die zweitgrößte Stadt des Landes hat es mit der Förderung und Verarbeitung von Eisen und Stahl zu Ansehen und Wohlstand gebracht. Guillaume Kroll entwickelte Ende der 1930er-Jahre ein Verfahren zur Herstellung von Titan, das nach ihm benannte Kroll-Verfahren.

Im Geiste dieses Erfinders, der mehrfach zum Ehrendoktor ernannt wurde, ist die Schule in Esch-sur-Alzette benannt. Wer weiß, möglicherweise weckt der Einsatz der neuen Automatisierungsanlage auch den Forschergeist des einen oder anderen Schülers am Lycée Guillaume Kroll.