Gemeinsam mit dem Shenzen Institute of Technology hat Christiani einen Lehrgang zu alternativen Antrieben in Kraftfahrzeugen entwickelt. Mit diesem Lehrgang werden Lernende in der Aus- und Weiterbildung nach deutschem Vorbild vor Ort in China an Hochvoltsystemen geschult. Neben der didaktisch-pädagogischen Komponente war auch die Ausstattung eines praktischen Fachraums Teil des Projekts.

Der neu konzipierte Lehrgang zu alternativen Antrieben in Kraftfahrzeugen ist ideal auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten. Das Ziel des Lehrgangs ist es kontinuierlich talentierte Schüler/-innen im Bereich der alternativen Antriebe für die lokale Automobilindustrie auszubilden.

Für die praktische Anwendung des theoretisch erlernten Wissens hat Christiani einen kompletten Fachraum in Shenzen mit Schulungsständen zur Fahrzeugtechnik ausgestattet. So können Lernende beispielsweise am HV-Trainer von Christiani gefahrlos üben, wie man ein Hochvoltsystem spannungsfrei schaltet, Fehler im System erkennt und beseitigt.

Der nächste Schritt des Projekts sieht die kontinuierliche Schulung des Lehrpersonals vor Ort an den Trainingsgeräten vor. Bereits in einem ersten Fortbildungskurs konnten Lehrer des Instituts die Schulungsgeräte kennenlernen, sich mit ihrer Bedienung vertraut machen und den praktischen Einsatz üben.

Kooperation zwischen Christiani, TÜV SÜD China und dem Shenzen Institute of Technology

Bereits im November 2019 wurde eine Zusammenarbeit zwischen Christiani, dem TÜV SÜD China sowie dem Shenzhen Institute of Technology ins Leben gerufen. Das Ziel der Zusammenarbeit liegt in der Aus- und Weiterbildung sowie dem Training im Bereich der alternativen Antriebe in Kraftfahrzeugen. Im Januar 2021 fiel im Rahmen einer Eröffnungsfeier der offizielle Startschuss für die erste Phase des deutsch-chinesischen Lehrgangs zu alternativen Antrieben in Kraftfahrzeugen am Shenzhen Institute of Technology.

Nachdem die Vorbereitungen hierfür abgeschlossen sind, die Trainingsgeräte im neuen Fachraum in Betrieb genommen wurde und die Lehrer an den Trainingsgeräten geschult wurden, können die Lehrer nun ihr neu gewonnenes Wissen für ihren Unterricht nutzen und dieses „Hands-on“ an ihre Schüler weitergeben.

Die nächsten und abschließenden Projektabschnitte werden die Übersetzung der Schulungsunterlagen für Lehrer/-innen und Schüler/-innen sowie die Einführung eines TÜV SÜD Drittzertifizierungssystems sein.

Gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft

Während der Eröffnungsfeier hob Zhu Wentao, Dekan des Shenzhen Instituts, die gemeinsamen Anstrengungen beider Parteien hervor, auch in Zeiten einer globalen Pandemie, die Inbetriebnahme der Trainingsstände zu alternativen Antrieben in Kraftfahrzeugen und zu HV-Gefahren und Unfallverhütung zu ermöglichen. Die gemeinsamen Anstrengungen hätten sich im Hinblick auf die hohe Qualität der Christiani Schulungsstände sowie die damit eingeführten Sicherheitsstandards nach deutschem Vorbild gelohnt.