Betrieblicher Lehrgang - Schwenkarm Teil: Manuelle und maschinelle Werkstoffbearbeitung, Baugruppe 1-4

Unterlagen für den Ausbilder
Art. Nr.: 800996

247,66 € netto**

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2. Auflage 2005, 230 Seiten im Ordner, mit Folien auf CD

Die Ausbildungsunterlage „Schwenkarm “ vermittelt Kern- und Fachqualifikationen unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens gemäß der Verordnung neugeordneter industrieller Metallberufe. Neben der nachhaltigen Vermittlung von Fachqualifikation, Prozessorientierung und beruflicher Handlungskompetenz liegen weitere Schwerpunkte im Bereich der eigenständigen Wissensaneignung, der Einordnung neuer Informationen in bereits vorhandene Lern- und Arbeitsstrategien sowie der Nutzung neuer Techniken der Kommunikation. Dieses Ausbildungskonzept verknüpft die systematische Vermittlung von fachlichen Inhalten mit zentralen Schlüsselqualifikationen unter Einbeziehung der Arbeitswelt und ist in folgende Teile gegliedert:

  • Teil: Manuelle und maschinelle Werkstoffbearbeitung
  • Teil: Grundlagen elektronischer Steuerungen
  • Teil: Projekte

Manuelle und maschinelle Werkstoffbearbeitung

Teil 1: Die Vermittlung von Kernqualifikationen der manuellen und maschinellen Werkstoffbearbeitung entspricht den Inhalten des ersten Zeitrahmens. Hierbei werden in zwei komplexen Vorübungen elementare Grundkenntnisse der manuellen und maschinellen Werkstoffbearbeitung vermittelt (Vorübung 1 manuelle Werkstoffbearbeitung z.B. Feilen, Bohren, Senken und Gewindeschneiden sowie Vorübung 2 maschinelle Werkstoffbearbeitung z.B. Quer-Plandrehen und Längs-Runddrehen). Diese Vorübung 2 wird im Projekt 1 benötigt und anschließend in der Baugruppe 2 (Übung 5) fertig gestellt.

Teil 2:
Weitere Schwerpunkte des zweiten Teils liegen in der Anwendung und Vertiefung der erlernten Qualifikationen für die Herstellung und Montage von Bauteilen und Baugruppen sowie in der Gestaltung der Arbeitsprozesse. Hierbei werden die erworbenen Fachkompetenzen aus dem ersten Teil gefestigt und verfeinert. Die Inhalte des zweiten Teils entsprechen dem vierten Zeitrahmen und sind eine ideale Vorbereitung auf den möglichen Arbeitsplatz nach der Ausbildung.

Die Übungen können sowohl in Einzel- als auch in Gruppenarbeit bearbeitet werden.

Hinweise:

  • Zur weiteren Verbesserung der Grundfertigkeiten können zusätzlich die Projektarbeiten wie: Stövchen, Zentrierwinkel, Schubriegel, Streichmaß oder Stell-Schmiege durchgeführt werden.
  • Auf eine Vermittlung der Grundfertigkeiten zur maschinellen Werkstoffbearbeitung „Fräsen“, wurde aus folgenden Gründen verzichtet: Die Werkstücke, die durch diese Werkstoffbearbeitung angefertigt werden müssen, sind einfach herzustellen und es wird auf eine eigenständige und verantwortliche Wissensaneignung Wert gelegt.

Die komplette Unterlage im Sammelordner beinhaltet die jeweiligen Ausbilderleitfäden und die Unterlagen für den Auszubildenden, bestehend aus Vorübungen und vier Baugruppen. Auf der im Lieferumfang enthaltenen CD-ROM befinden sich Musterlösungen, digitalisierte Folien in ausdruckbarer Qualität sowie digital bearbeitbare Arbeitsblätter.

  • Die Auszubildenden sollen unter Berücksichtigung der vorgegebenen Maßhaltigkeit ein Werkstück eben und winklig feilen, einen Durchbruch und eine umlaufende Fase herstellen können. Außerdem sollen sie Bohrungen, Gewinde- und Passbohrungen herstellen sowie Bohrungen durch Profilund Plansenkungen weiterbearbeiten können.

  • Die Auszubildenden sollen unter Beachtung der Oberflächenbeschaffenheit ein Werkstück eben, winklig und maßhaltig feilen können.

  • Die Auszubildenden sollen sich über die Bedien- und Sicherheitseinrichtungen der im Ausbildungsbetrieb befindlichen Bohrmaschinen informieren und ihr Wissen weitergeben können. Ferner sollen sie ihre Planungsergebnisse präsentieren können. Außerdem sollen sie nach Vorgaben Bohrungen, Durchbrüche und Fasen herstellen können.

  • Die Auszubildenden sollen nach Vorgaben (Zeichnung) Flach- und Kegelsenkungen herstellen, Innengewinde schneiden sowie Passbohrungen reiben können.

  • Die Auszubildenden sollen sich über die Bedien- und Sicherheitseinrichtungen der im Ausbildungsbetrieb befindlichen Drehmaschinen informieren und ihr Wissen weitergeben können. Außerdem sollen die Auszubildenden ein Drehteil, unter Einhaltung der geforderten Oberflächengüte, mit verschiedenen Drehmeißeln durch Längs-Runddrehen und Quer-Plandrehen anfertigen sowie mit einer Bohrung und Gewindebohrungen versehen können.

  • Die Auszubildenden sollen die Arbeitsplanung für alle Bauteile einer Baugruppe erstellen, die Arbeitsgestaltung organisieren und die Bauteile entsprechend der Planung anfertigen können.

  • Die Auszubildenden sollen die Arbeitsplanung für die Montage der Baugruppe erstellen und die Baugruppe entsprechend der Planung fügen können.

  • Die Auszubildenden sollen sich über die Bedien- und Sicherheitseinrichtungen der im Ausbildungsbetrieb befindlichen Fräsmaschinen sowie über die Spannsysteme der Fräswerkzeuge und Spannzeuge für Werkstücke informieren und ihr Wissen weitergeben können. Anschließend sollen die Auszubildenden die Arbeitsplanung zur Herstellung der Bauteile der Baugruppe 2 erstellen, die Arbeitsgestaltung organisieren und die Bauteile entsprechend der Planung anfertigen können.

  • Die Auszubildenden sollen die Arbeitsplanung für die Montage der Baugruppen erstellen und die Baugruppen entsprechend der Planung fügen können. Im Anschluss sollen sie einen Probelauf, unter Verwendung der elektrischen Steuerung aus dem Projekt 1, durchführen können.

  • Die Auszubildenden sollen vor der Fertigung der Einzelteile, besonders bei komplizierten Fertigungsbedingungen, mögliche fachliche und organisatorische Komplikationen erkennen und bewerten können. Sie sollen nach Notwendigkeit entsprechende Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, festlegen und umsetzen können. Anschließend sollen sie die Arbeitsplanung zur Herstellung der Einzelteile erstellen und die Einzelteile entsprechend der Planung anfertigen können.

  • Die Auszubildenden sollen die Arbeitsplanung für die Montage der Baugruppe 3 erstellen und entsprechend der Planung fügen können. Außerdem sollen sie den Nettopreis dieser Baugruppe berechnen können.

  • Die Auszubildenden sollen eigenständig die Werkstückaufnahme der Greifarme (nach Kundenvorgabe) konstruieren und die Zeichnung vervollständigen können. Außerdem sollen sie die Arbeitsplanung zur Herstellung der Einzelteile sowie für die Montage der Baugruppe 4 erstellen können. Danach sollen die Auszubildenden die Einzelteile fertigen sowie die Montage und Funktionskontrolle durchführen können.


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