Beschreibung:
Know-how zur Optimierung von Heizungsanlagen
An der Funktionswand wird unter Zugrundelegung der Systemcheckliste
sowie unter Zuhilfenahme von Tipps und Tricks erarbeitet und gelernt, wie
sich die Bauteile in Heizungsanlagen gegenseitig beeinflussen und ihr
technisch vorhandenes Potenzial zur Entfaltung bringen können. Dabei wird
anschaulich und begreifbar erkannt, dass erst die Zusammenarbeit der
Komponenten zu einem optimalen Funktionieren einer Anlage beiträgt.
Entsprechend der Einteilung der Systemcheckliste in
kann an der Wilo-Brain Box einsehbar und nachvollziehbar erprobt und
aufgezeigt werden, was zum Beispiel die Funktionsweise eines MAG ist, was
es für eine Pumpe bedeutet, wenn Thermostatventile nicht voreingestellt
sind, was Luft in der Heizungsanlage an Störungen verursacht usw. Die
Auflistung auf der nächsten Seite zeigt die Experimente und
Demonstrationen, die gegenwärtig für die Nutzung der Systemcheckliste
entwickelt sind, und anhand deren sich das Systemverhalten in
Heizungsanlagen an der Wilo-Brain Box in allen Variationen aufzeigen
lässt.
Folgende Experimente und Demonstrationen können erweitert und
verändert werden:
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Inbetriebnahme einer Heizungsanlage
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Entlüften einer Heizungsanlage*
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Nachfüllen von Wasser
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Nachentlüften der Heizungsanlage
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Wiederholtes Nachfüllen von Wasser
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Hydrostatischer Druck in Heizungsanlagen
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Fließdruck in Heizungsanlagen
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Druckverluste in Heizungsanlagen
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Rohrnetzkennlinie einer Heizungsanlage
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Pumpenkennlinie der ungeregelten Pumpe
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Pumpenkennlinie der geregelten Pumpe
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Volumenstrom- und Druckverlustverteilung in einem Heizkreis
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Hydraulischer Abgleich einzelner Wärmeverbraucher eines Heizkreises
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Hydraulischer Abgleich eines gesamten Heizkreises mit Hilfe eines
Volumenstrombegrenzers (Drossel)
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Hydraulischer Abgleich eines gesamten Heizkreises mit Hilfe eines
Strangregulierventils
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Hydraulischer Abgleich eines gesamten Heizkreises mit Hilfe eines
Differenzdruckreglers
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Elektrische Leistungsaufnahme der ungeregelten Pumpe
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Elektrische Leistungsaufnahme der geregelten Pumpe
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Überströmventile in Heizkreisen mit ungeregelter Pumpe
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Überströmventile in Heizkreisen mit geregelter Pumpe
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Druckabfall in einer Heizungsanlage
Erläuterungen zum Experiment Entlüften einer Heizungsanlage:
Ziel:
Die Luft soll aus der gesamten
Rohrleitungsanlage sowie aus allen Armaturen und Pumpen entfernt werden.
Versuchsaufbau:
Sämtliche Entlüftungsmöglichkeiten
der Wilo-Brain Box werden genutzt.
Schnellentlüfter mit
Lufteintrittsperre (19)
Waagerechter Luftsammeltopf (10)
Senkrechter
Luftsammeltopf (14)
Durchführung:
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Beide Pumpen ausschalten.
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Nacheinander folgende Luftschrauben öffnen und Luft entweichen
lassen, bis Wasser ausströmt:
Verschlussschraube am
Schnellentlüfter (19)
Linke Luftschraube am waagerechten
Luftsammeltopf (10)
Rechte Luftschraube am waagerechten
Luftsammeltopf (10)
Verschlussschraube des Schnellentlüfter
(13)
Verschlussschraube am senkrechten Luftsammeltopf (14)
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Nacheinander die ungeregelte Pumpe (1) und geregelte Pumpe (2)
wieder einschalten.
Auswertung:
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Nach Inbetriebnahme der Pumpen zeigt sich, dass sich noch Luft in
der Rohrleitungsanlage befindet.
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Durch Öffnen der einzelnen Verschluss- bzw. Luftschrauben wird
deutlich, dass nur wenig Luft an den Schnellentlüftern entweicht,
während an den Luftschrauben der Luftsammeltöpfe deutlich mehr Luft
entweicht.
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Bei jedem Entweichen von Luft sinkt der Anlagendruck.
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Nach Wiederinbetriebnahme der Pumpe zeigt sich, dass sich immer
noch Luft in der Rohrleitungsanlage befindet.
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Diese Luft sammelt sich hauptsächlich im senkrechten Luftsammeltopf
im oberen Teil des Fallstrangs.
Bedeutung des Versuchsergebnisses:
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Nach der Inbetriebnahme einer Heizungsanlage muss der
Entlüftungsvorgang wiederholt werden.
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Nach jedem Entlüftungsvorgang muss die Heizungsanlage durch
Nachfüllen von Wasser wieder auf Betriebsdruck gebracht werden.
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Schnellentlüfter mit kleinen Luftsammeltöpfen sind ungeeignet, um
die Luft im Rohrleitungssystem zu sammeln. Besser eignen sich große
Luftsammeltöpfe.
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Diese Luftsammeltöpfe sollten an den höchsten Punkten der
Fallstänge einer Heizungsanlage installiert werden.
Abmessungen:
Breite: 90 cm
Tiefe: 70 cm
Höhe:
199 cm